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Formeln

Hier sind alle expliziten mathematischen Formeln, die in der CIRIS ACCORD 1.0‑β-Spezifikation definiert sind

1. Creator‑Influence Score (CIS)

CIS=CW+IWCIS = CW + IW

(Book VI §3 STEP A)


2. Stewardship Tier (ST)

ST=(CIS×RM)/7ST = ⌈(CIS × RM) / 7⌉

wobei ⌈ ⌉ die Decken-Funktion bezeichnet. (Book VI §3 STEP C)


3. Structural Influence (SI)

SI=CW+OA+log(1+DWP)SI = CW + OA + log(1 + DWP)

(Annex E §2.3)


4. Coherence Stake (CS)

CS=RHweighted+ACweighted+SDAbonusCS = RH_weighted + AC_weighted + SDA_bonus

(Annex E §3.3)


5. Stimmgewicht

VotingWeight(agent)=f(SI(agent),CS(agent))VotingWeight(agent) = f(SI(agent), CS(agent))

(Annex E §4)


6. Verteidigungsfunktion (J)

J=keffλσkeff=k/(1+ρˉ(k1))J = k_eff · λ · σ k_eff = k / (1 + ρ̄ · (k − 1))

(Book IX Ch 4 — die CCA-validierte Form; Diversität geht ausschließlich durch k_eff ein. Frühere Entwürfe enthielten einen zusätzlichen (1 − ρ̄)-Faktor, der die Korrelation doppelt zählte; siehe Book IX Ch 4 Drift-Hinweis.)


7. Flourishing Capacity (F)

F=keffλσF = k_eff · λ · σ

(Book IX Ch 6 — identisch mit dem J-Term Glied für Glied; als generativ statt defensiv interpretiert. Früher als C geschrieben; in 1.3-RC2 umbenannt, um Kollisionen mit dem Kernidentitätsfaktor C des CIRIS Capacity Score 𝒞_CIRIS zu vermeiden — siehe den Nomenklaturhinweis in Book IX Ch 6, der die maßgebliche Aussage über das Verhältnis enthält.)


8. Nachhaltigkeitsintegral (σ)

σ(t+Δt)=σ(t)(1dΔt)+Signal(t)wσ(t+Δt) = σ(t) · (1 − d·Δt) + Signal(t) · w

wobei d die tägliche Verfallsrate ist (empfohlen: 0,05) und w aus attestierten, schwer fälschbaren Ereignissen abgeleitet werden MUSS; nicht-attestierte Signale tragen w = 0. (Book IX §5.2)


9. Topologischer Kollaps (Volumenzerfall)

V(k)=V(0)exp(λkeff)+O(r2k)V(k) = V(0) · exp(−λ · k_eff) + O(r² · k)

für eine konvexe täuschende Region mit Radius r < 0,5 unter Grassmannisch-uniformen Bedingungen, λ ≈ 2r. (Book IX Ch 3 — siehe angegebene Voraussetzungen.)


Order‑Maximisation Veto (Nebenbedingung, keine Formel)

Ab Version 1.3 ist das OMV (Book II §II Step 2) eine deontologische Nebenbedingung, keine Verhältnisungleichung: Optimierungsvorteile, wie groß auch immer, dürfen nicht durch nicht-triviale vorhergesagte Verluste bei Autonomie, Gerechtigkeit, Biodiversität oder Präferenzvielfalt erkauft werden. Frühere Versionen formulierten dies als Ungleichung „Nutzen ≥ 10 × Verlust → abbrechen"; diese Lesart wurde aufgegeben, weil sie die Absicht umkehrte (günstige Tauschgeschäfte vetoend) und durch Aktionsaufsplittung sowie Nennerwertmanipulation umgehbar war.